StartseiteGastkünstlerUlrich Wüst

geboren 1949 in Magdeburg
lebt und arbeitet in Berlin und Schönhof


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Ulrich Wüst gehört zu den wichtigen Fotografen seiner Generation. Die städtische Umwelt ist sein zentrales Thema. Wüsts fotografische Sprache zeichnet sich durch klare Formbewußtheit ebenso aus wie durch den Sinn für soziale und historische Kontexte im städtischen Raum.

Die gezeigten Arbeiten entstammen der Recherche des Fotografen, die in dem Buch Berlin Mitte sowie dem gleichnamigen online-Fotoessay veröffentlicht wurde. Wüst versteht die Mitte Berlins als einen transistorischen Ort. Seine Bilder zeigen keine Menschen, sondern das, was diese mit den Gehäusen ihres Lebens tun. Der Einbruch des Neuen in gewachsene Strukturen, die Tilgung der immer noch vorhandenen Spuren des Zweiten Weltkrieges, die Re-Organisation städtischer Räume – all das sind die Themen, die er in einer unverwechselbaren künstlerischen Bildsprache behandelt. Die Arbeit Berlin Mitte ist somit zugleich Zeuignis einer ausgeprägten künstlerischen Position und ein Dokument vom rapiden Ende des Nachkriegsberlin. Die Fotografien der Ausstellung werden sämtlich als unlimitierte Handabzüge auf Barytpapier angeboten.

Ulrich Wüst studierte an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar; kam 1972 nach Berlin, arbeitete bis 1977 als Stadtplaner und bis 1983 als Bildredakteur. Seit 1984 lebt er als freischaffender Fotograf in Berlin und Schönhof (Uckermark).

Die hier wiedergegebenen Texte wurden teils dem Buch Berlin Mitte, Verlag der Kunst, 1997 (vergriffen), entnommen.

Mehr Informationen unter den folgenden links:
www.uinic.de/wuest/index.html oder
www.uinic.de/berlin-mitte/index.html

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